NFC-Bewertungskarte oder Aufsteller: was passt wo?

Beide bringen Kunden zum selben Ziel: dem Bewertungsfenster Ihres Google-Profils. Der Unterschied liegt darin, wer den ersten Schritt macht – Ihr Personal, das eine Karte reicht, oder der Kunde, der von selbst an einen Aufsteller tritt.

Kurz gesagt

Eine NFC-Bewertungskarte passt, wenn Ihr Personal den Moment nach dem Bezahlen oder nach dem Auftrag selbst in der Hand hat: am Tisch, am Friseurstuhl, beim Kunden vor Ort. Ein Aufsteller passt, wenn Kunden von sich aus an einem festen Punkt warten oder vorbeigehen, an dem sie niemand anspricht: Empfang, Wartebereich, Selbstbedienungskasse. Viele Betriebe nehmen beides: die Karte für den Moment, den Aufsteller für alle, die von selbst kommen.

Die Unterschiede auf einen Blick

Verglichen werden Bauformen, keine Anbieter. Aufsteller gibt es mit aufgedrucktem QR-Code, mit eingebautem NFC-Chip oder mit beidem; die Trufy-Karte arbeitet nur per NFC und trägt keinen QR-Code.

KriteriumNFC-BewertungskarteAufsteller
Wer macht den ersten SchrittDas Personal reicht die Karte im passenden MomentDer Kunde sieht den Aufsteller und geht selbst hin
PlatzScheckkarte 85,5 × 54 mm, liegt in Mappe, Halter oder HandBraucht eine feste Fläche an Theke, Empfang oder Tisch
UnterwegsPasst in jede Tasche, auch beim Kunden vor OrtBleibt an seinem Platz im Betrieb
Handys ohne NFCLesen die Karte nicht; der Link geht dann per NachrichtMit aufgedrucktem QR-Code auch ohne NFC lesbar
Verlust und DiebstahlWird schon mal eingesteckt, ist aber günstig ersetztSteht fest, wird seltener mitgenommen
KostenFeste Pakete, je nach Paket 6,99 € bis 0,99 € je Karte nettoPreis je nach Ausführung; meist reicht einer je Standort

Wann die NFC-Bewertungskarte besser passt

Die Karte spielt ihre Stärke dort aus, wo ein Mensch den Kunden ohnehin anspricht. Wer die Karte mit der Rechnung auf den Tisch legt oder nach dem Haarschnitt kurz hinhält, fragt im richtigen Moment, und der Kunde hält nur das Handy daran.

  • Bedienung am Tisch: Restaurant, Café, Bar – die Karte liegt in der Rechnungsmappe.
  • Arbeit am Kunden: Friseur, Kosmetik, Physiotherapie – nach dem Termin kurz hinhalten.
  • Vor Ort beim Kunden: Handwerk, Lieferung, Reinigung – ein Aufsteller bleibt im Betrieb, die Karte fährt mit.
  • Viele Plätze: je Tisch oder Bedienplatz eine Karte ist günstiger als je Platz ein Aufsteller.

Eine Karte, die niemand anbietet, bringt wenig. Ohne die Frage des Personals ist sie nur ein Stück Plastik auf dem Tisch – genau da ist der Aufsteller im Vorteil.

Wann der Aufsteller besser passt

Ein Aufsteller arbeitet ohne Personal. Er steht dort, wo Kunden ohnehin stehen bleiben, und wirbt für sich selbst. In diesen Fällen ist er die bessere Wahl:

  • Empfang und Rezeption: Hotel, Arztpraxis, Kanzlei – jeder kommt vorbei, aber niemand hat am Tresen Zeit für eine eigene Bitte.
  • Wartebereich: wer wartet, liest, was vor ihm steht.
  • Selbstbedienung: Bäckerei, Imbiss, Laden mit kurzer Kassenzeit – der Aufsteller fragt, ohne den Ablauf aufzuhalten.
  • Viele Handys ohne NFC in der Kundschaft: ein Aufsteller mit QR-Code erreicht sie, die Karte nicht.

Unsere Empfehlung

Sprechen Sie Ihre Kunden ohnehin an – beim Bezahlen, nach dem Termin, beim Auftrag vor Ort –, dann nehmen Sie die Karte. Sie ist günstiger je Platz, passt überallhin und macht die Bitte persönlich.

Kommen Ihre Kunden dagegen von selbst an einen festen Punkt, an dem sie niemand anspricht, ist ein Aufsteller die bessere Wahl. Dafür brauchen Sie keine Karte von uns.

In vielen Betrieben ergänzen sich beide: die Karte für den Moment am Tisch oder am Stuhl, ein Aufsteller mit QR-Code am Empfang – der dann auch Handys ohne NFC erreicht. Den passenden Link dafür erzeugen Sie mit unserem Generator für Bewertungslink und QR-Code. Wie sich NFC und QR-Code technisch unterscheiden, steht unter NFC-Karte oder QR-Code.

Egal ob Karte oder Aufsteller: Bitten Sie alle Kunden gleich um eine Bewertung, ohne Gegenleistung und ohne Vorauswahl nach Zufriedenheit. Welche Bewertung jemand schreibt, entscheidet er selbst.

Häufige Fragen

Kann ich die Trufy-Karte in einen Aufsteller stellen?
Ja. Sie hat Scheckkartenformat (85,5 × 54 mm) und passt damit in gängige Karten- und Tischhalter. Der Kunde hält das Handy dann an die Karte im Halter; einen QR-Code trägt die Karte nicht.
Was ist mit Kunden, deren Handy kein NFC hat?
Fast alle Smartphones der letzten Jahre haben NFC; ab dem iPhone XS genügt das bloße Anhalten. Handys ganz ohne NFC lesen die Karte nicht. Für diese Kunden eignet sich ein QR-Code getrennt von der Karte, etwa auf einem Aufsteller oder dem Kassenbon, oder der Bewertungslink per Nachricht.
Wie viele Karten brauche ich statt eines Aufstellers?
Eine je Platz, an dem gefragt wird: je Tisch, Bedienplatz oder Mitarbeiter im Außeneinsatz, dazu ein paar in Reserve. Die Karten gibt es in festen Paketen, etwa 10 Karten zu 5,99 € netto je Karte oder 20 Karten zu 4,99 € netto je Karte, ab dem 10er-Paket ohne Versandkosten.
Was, wenn eine Karte eingesteckt wird?
Dann ist sie weg, und Sie legen die nächste hin. Deshalb lohnt ein Paket mit Reserve. Ein Aufsteller wird seltener mitgenommen, weil er fest an seinem Platz steht.

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