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Bewertungen sammeln 18.10.2026 • 7 Min. Lesezeit

Von Trufy • Mit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft

Aufsteller für Google-Bewertungen an der Kasse platzieren

Kurz gesagt

Der beste Platz an der Kasse ist die Theke in Griffhöhe, eine Handbreit neben dem Kartenterminal und mit der Fläche zum Gast gedreht — nicht unter der Theke, nicht hinter Glas, nicht auf einer metallischen Kassenblende. Angesprochen wird der Gast erst, nachdem die Zahlung abgeschlossen ist: Solange ein iPhone mit Apple Pay oder Wallet beschäftigt ist, liest es laut Apple keine NFC-Tags im Hintergrund. Wer zusätzlich Tisch, Rechnungsmappe oder Theke bespielt, erreicht die Gäste, die an der Kasse nur durchlaufen.

Wo an der Kasse steht der Aufsteller am besten?

Die Kasse ist der einzige Ort, an dem fast jeder Gast kurz stehen bleibt. Dieser Moment ist kurz, deshalb muss die Karte ohne Suchen erreichbar sein.

  • In Griffhöhe auf der Theke, sichtbar aus der Perspektive des Gastes — nicht daneben auf dem Regal, nicht unter einer Glasplatte.
  • Etwa eine Handbreit Abstand zum Kartenterminal, damit Bezahlen und Scannen nicht im selben Handgriff kollidieren.
  • Nicht auf metallische Kassenblenden, Waagen oder Magnetflächen stellen.
  • Leicht schräg, mit der Fläche zum Gast: Er hält das Handy heran, statt sich über die Theke zu beugen.
  • Dort, wo der Gast nach dem Bezahlen ohnehin ein paar Sekunden wartet — auf Bon, Wechselgeld oder die Tüte.

Die Bewertungskarte von Trufy hat Scheckkartenformat (85,5 × 54 mm) und passt damit in gängige Tisch- und Kartenhalter, die ohnehin auf vielen Theken stehen. Ob an Ihrer Kasse eine Karte oder ein Aufsteller besser passt, vergleicht NFC-Bewertungskarte oder Aufsteller.

Warum die Kasse der stärkste Ort im Betrieb ist

An der Kasse ist das Handy bei vielen Gästen schon in der Hand. Der Weg von „Handy in der Hand“ zu „Bewertungsseite offen“ ist an dieser Stelle kürzer als überall sonst.

Wer selten neue Bewertungen bekommt, verliert nicht nur Sterne, sondern Aufmerksamkeit: Interessenten sehen bei Google, wann zuletzt jemand geschrieben hat.

Fragen Sie erst, wenn bezahlt ist. Apple beschreibt ausdrücklich, dass das Lesen von NFC-Tags im Hintergrund unter anderem deaktiviert ist, während Apple Pay oder Wallet genutzt wird. Die Karte an der Kasse funktioniert also nach dem Bezahlvorgang, nicht währenddessen.

Höhe, Abstand, Untergrund: was die Technik vorgibt

NFC arbeitet über sehr kurze Distanz. NXP beschreibt eine Reichweite von wenigen Zentimetern, für den Verbindungsaufbau reichen in der Regel vier Zentimeter oder weniger. Das erklärt, warum die Platzierung so viel ausmacht: Der Gast muss das Handy wirklich an die Karte halten können.

  • Bildschirm an und entsperrt: Samsung weist darauf hin, dass der Bildschirm eingeschaltet und entsperrt sein muss. Auch Android-Geräte suchen in der Regel nur bei entsperrtem Bildschirm nach Tags.
  • Antennenposition: Bei Samsung-Geräten hält man den unteren Bereich der Geräterückseite an das Tag. Kurz nachjustieren hilft, wenn nichts passiert.
  • Keine App nötig: Ab Android 16 öffnet ein NFC-Tag mit Weblink den Link unmittelbar; bei neueren iPhones erscheint eine Mitteilung auf dem Display.
  • Hüllen sind die häufigste Störquelle: Samsung nennt aktive LED-Cover und besonders magnetische Hüllen von Drittanbietern als Grund dafür, dass NFC nicht funktioniert.
  • Handys ohne NFC lesen die Karte nicht. Wer auch diese Kunden erreichen will, stellt einen eigenen QR-Code auf den Aufsteller — der braucht Licht und etwas mehr Abstand, also keinen dunklen Thekenwinkel.

Welche der beiden Wege bei Ihren Gästen häufiger genutzt wird, hängt stark von der Altersstruktur ab. Wir haben die Unterschiede in NFC-Karte oder QR-Code gegenübergestellt.

Tisch, Rechnung oder Theke — welcher Ort passt zu welchem Betrieb?

Die Kasse ist nicht in jedem Betrieb der beste Ort. Entscheidend ist, wo der Gast sitzt oder steht, wenn der Eindruck vom Besuch noch frisch ist.

  • Restaurant und Café: in der Rechnungsmappe oder im Kartenhalter auf dem Tisch. Der Gast hat Zeit, die Hände sind frei, das Handy liegt oft schon daneben.
  • Bäckerei, Kiosk, Metzgerei: Theke direkt am Kassenplatz — hier ist der Kontakt kurz, die Karte muss ins Blickfeld ragen.
  • Friseur, Kosmetik, Praxis: am Empfang, wo abgerechnet oder der nächste Termin vereinbart wird.
  • Werkstatt und Handwerk: bei der Fahrzeug- oder Auftragsübergabe, zusätzlich eine Karte in der Rechnungsmappe.
  • Hotel: an der Rezeption beim Auschecken, nicht im Zimmer — beim Auschecken steht der Gesamteindruck fest.
  • Außer Haus: eine Karte beim Mitarbeiter, der beim Kunden vor Ort ist. Sie ersetzt das Suchen nach dem richtigen Profil.

Mehr zur Wirkung einzelner Standorte lesen Sie unter Wo die NFC-Bewertungskarte im Betrieb wirklich Wirkung zeigt.

Was auf dem Aufsteller stehen darf — und was nicht

Die Beschriftung entscheidet mit darüber, ob das Sammeln saubere Bewertungen bringt. Halten Sie den Text neutral: um Feedback bitten, nicht um gute Noten. Sprechen Sie alle Gäste gleich an, nicht nur die, die zufrieden wirken.

  • Keine Gegenleistung: Die Wettbewerbszentrale hat Werbung mit Kundenbewertungen, für die es Gutscheine, Rabatte oder andere Anreize gab, als irreführend beanstandet — von 2022 bis März 2023 registrierte sie 72 solcher Fälle, in 19 davon mahnte sie ab.
  • Keine Vorauswahl: Wer nur freundlich gestimmte Gäste anspricht und die übrigen übergeht, verzerrt das Bild seines Profils.
  • Keine Bewertungen im eigenen Haus schreiben lassen: Google prüft Rezensionen auf Anzeichen für Fälschung und entfernt, was gegen die Vorgaben verstößt.
  • Kein Druck: „Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung“ genügt. Der Gast entscheidet, ob und was er schreibt.

Die Frage nach kleinen Aufmerksamkeiten kommt oft. Wir haben sie hier ausführlicher eingeordnet: Darf man für eine Google-Bewertung etwas schenken? Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.

Wenn nichts passiert: die häufigsten Ursachen und wie viele Karten sinnvoll sind

Fast alle Ausfälle liegen am Handy, nicht an der Karte. Prüfen Sie vor dem ersten Einsatz an zwei Geräten: einmal Android, einmal iPhone.

  • Bildschirm gesperrt oder aus — entsperren und erneut anhalten.
  • NFC in den Einstellungen deaktiviert.
  • Dicke, magnetische oder aktive LED-Hülle dazwischen.
  • Falsche Stelle am Gerät: bei Samsung den unteren Teil der Rückseite ansetzen.
  • Am iPhone: Flugmodus, geöffnete Kamera-App, ein Gerät, das nach dem Neustart noch gesperrt war, oder eine laufende Apple-Pay-Zahlung verhindern das Lesen im Hintergrund.
  • Karte liegt auf Metall oder direkt auf dem Kartenterminal — ein paar Zentimeter Abstand genügen oft.

Für die Menge gilt: ein Platz pro Kassen- oder Übergabepunkt, plus je eine Karte pro Tisch oder Bedienplatz. Die Karten gibt es in festen Paketen: im 5er-Paket kostet eine Karte 6,99 €, im 50er-Paket 3,99 € und im 10.000er-Paket 0,99 € (alle Preise netto). Ab dem 10er-Paket ist der Versand kostenfrei, das 5er-Paket kostet 4,90 € netto Versand. Gegebenenfalls anfallende Umsatzsteuer, Einfuhrumsatzsteuer oder Zölle trägt der Käufer. Versand am selben Werktag oder innerhalb von 24 Stunden (werktags), mit Sendungsverfolgung direkt aus Tirana mit Posta Shqiptare; die Zustellung dauert in der Regel 3 bis 5 Werktage.

Wenn Sie sehen möchten, wie die auf Ihr Google-Profil programmierte NFC-Bewertungskarte an Ihrer Kasse aussieht, finden Sie dort Format, Preise und Bestellung.

Quellen

Häufige Fragen

Funktioniert die Karte, während der Gast mit dem Handy bezahlt?
Nein. Apple beschreibt, dass das Lesen von NFC-Tags im Hintergrund unter anderem deaktiviert ist, solange Apple Pay oder Wallet genutzt wird. Warten Sie, bis die Zahlung durch ist, und schieben Sie die Karte dann in Reichweite.
Wie nah muss das Handy an die Karte?
Sehr nah. NXP nennt für NFC eine Reichweite von wenigen Zentimetern, für den Verbindungsaufbau meist vier Zentimeter oder weniger. Deshalb muss die Karte frei zugänglich in Griffhöhe liegen und nicht hinter Glas oder unter der Theke.
Braucht der Gast eine App?
Nein. Ab Android 16 öffnet ein NFC-Tag mit Weblink den Link direkt, bei neueren iPhones erscheint eine Mitteilung auf dem Display. Voraussetzung ist nur, dass der Bildschirm an und das Gerät entsperrt ist.
Kasse oder Tisch — was bringt mehr Bewertungen?
Das hängt vom Ablauf ab. An der Kasse kommt jeder Gast vorbei, hat aber wenig Zeit; am Tisch ist die Zeit da, aber nicht jeder Gast sieht die Karte. In der Gastronomie bewährt sich die Kombination aus Rechnungsmappe und Theke.
Darf auf dem Aufsteller ein Rabatt für eine Bewertung stehen?
Besser nicht. Die Wettbewerbszentrale hat Werbung mit Bewertungen, für die es Gutscheine oder Rabatte gab, als irreführend beanstandet und in mehreren Fällen abgemahnt. Bitten Sie neutral um Feedback, ohne Gegenleistung. Das ist eine allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung.
Was mache ich mit einer Bewertung, die gar nicht von einem Kunden stammt?
Bewertungen von Personen, die nie Kunde waren, von Mitbewerbern oder aus einer Verwechslung mit einem anderen Betrieb sind nicht zulässig. Trufy prüft Ihre Bewertungen kostenlos; abgerechnet werden 10 € je tatsächlich entfernter Bewertung. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet Google.

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