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Google-Bewertungskarte mit eigenem Logo: was auf die Karte gehört
Kurz gesagt
Auf eine Google-Bewertungskarte gehört Ihr eigenes Firmenlogo, nicht das Logo von Google. Googles Markenregeln schließen die Verwendung der Google-Markenelemente auf bedruckten Werbemitteln aus, und das eigene Logo darf nicht mit dem Google-Logo kombiniert werden. Was die Karte stattdessen braucht: Firmenname, eine neutrale Aufforderung, einen kurzen Hinweis zum Antippen und einen kurzen Ziel-Link auf dem Chip. Unbrauchbar wird eine Karte vor allem durch zwei Dinge — metallische Veredelung über der Antenne und einen dauerhaft gesperrten Chip mit falschem Link.
Darf das Google-Logo auf eine Bewertungskarte gedruckt werden?
Nein, das Google-Logo gehört nicht auf eine gedruckte Bewertungskarte. Google schließt die Verwendung seiner Markenelemente auf Merchandise wie Shirts, Tassen oder Postern aus. Für solche Nutzungen wird laut Google auch auf Anfrage keine Erlaubnis erteilt. Eine bedruckte Karte für den Tresen ist ein Werbemittel dieser Art.
Vier weitere Vorgaben aus Googles Markenregeln betreffen die Gestaltung einer Bewertungskarte unmittelbar:
- Das eigene Logo darf nicht mit dem Google-Logo kombiniert werden.
- Google-Markenelemente dürfen nicht verändert, verzerrt oder in Teilen entfernt werden.
- Google-Marken dürfen nicht in den eigenen Marken-, Produkt-, Firmen- oder Domainnamen und nicht in einen Slogan eingebaut werden.
- Keine Gestaltung, die eine Partnerschaft, Empfehlung oder ein Sponsoring nahelegt, wo es keine gibt.
Ihr Logo macht die Karte erkennbar. Das Google-Logo macht sie angreifbar. Diese Einordnung ist allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Was gehört auf eine Bewertungskarte mit eigenem Logo?
Eine Bewertungskarte braucht vier Elemente: Ihr Logo, Ihren Firmennamen, eine kurze Handlungsanweisung und einen kurzen Ziel-Link auf dem Chip. Alles andere ist Beiwerk. Die Karte hat etwa die Größe einer EC-Karte, viel Platz für Text gibt es nicht.
- Firmenlogo als Hauptmotiv, groß genug, um aus einem Meter Abstand erkennbar zu sein
- Firmenname ausgeschrieben, damit der Gast den Absender auch ohne Logokenntnis zuordnet
- Handlungsanweisung in einem Satz, etwa „Handy an die Karte halten“
- Neutrale Aufforderung an alle Kunden, zum Beispiel „Wie war es bei uns?“
- NFC-Zeichen an der Stelle, an die das Handy gehalten wird
- Kurzer Ziel-Link auf dem Chip, ohne lange Kampagnenanhängsel
Der Hinweis auf das Handy lohnt sich, weil viele Gäste NFC nicht kennen. NFC steht für Nahfeldkommunikation, also Datenübertragung auf wenige Zentimeter Abstand. Ein Satz auf der Karte erspart Ihrem Personal die Erklärung an der Theke. Worauf Sie beim Kauf einer fertigen Karte sonst noch achten, steht unter NFC-Bewertungskarte kaufen.
Warum das eigene Logo auf der Bewertungskarte Vertrauen schafft
Eine Karte ohne erkennbaren Absender wirkt fremd. Die Verbraucherzentrale warnt vor „Quishing“, also Betrug über gefälschte QR-Codes, die Kriminelle zum Beispiel an Ladesäulen und Parkautomaten überkleben. Wer davon gehört hat, ist bei jeder fremden Aufforderung vorsichtig.
Verbrauchern wird geraten, Codes nur zu scannen, wenn die Echtheit sicher ist. Genau an dieser Stelle zahlt Ihr Logo ein. Es beantwortet die stumme Frage des Gastes: Von wem ist diese Karte?
- Logo und Firmenname auf die Vorderseite, nicht auf die Rückseite
- Keine kryptischen Fremd-Kurzlinks auf den Chip schreiben, die niemand zuordnen kann
- Aufsteller und Aufkleber im Betrieb regelmäßig prüfen, ob jemand etwas überklebt hat
- Bei mehreren Standorten pro Standort ein eigenes Motiv mit Adresse verwenden
Welche Druckveredelung eine NFC-Bewertungskarte unbrauchbar macht
Metallische Veredelung über der Antenne legt eine NFC-Bewertungskarte lahm. Metall in der Nähe der NFC-Antenne erzeugt Wirbelströme. Diese entziehen dem Chip Energie und verstimmen die Antenne. Für den Betrieb in metallischer Umgebung ist laut NXP eine Ferrit-Abschirmung nötig.
Für die Praxis heißt das: Heißfolienprägung, Metallic-Effekte und Kartenkörper aus Metall sind riskant. Auch die Umgebung zählt zum Antennendesign. Eine Karte, die flach auf einem Edelstahltresen liegt, kann deshalb stumm bleiben. Dasselbe gilt für metallische Aufsteller und Handyhüllen mit Magnetplatte.
Bleiben Sie beim Druck bei Farbe statt Folie. Für Glanz reicht eine Lackierung ohne Metallpigmente. Wenn eine Karte trotz korrektem Druck nicht reagiert, hilft die Ursachenliste unter NFC-Karte wird nicht erkannt.
Welcher Text auf der Bewertungskarte zum Problem wird
Anreize und Sternevorgaben haben auf einer Bewertungskarte nichts zu suchen. Die Wettbewerbszentrale registrierte in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 72 Fälle rund um Werbung mit „gekauften“ Kundenbewertungen. In diesen Fällen wurden Gutscheine, Rabatte oder andere Anreize fürs Bewerten geboten. Die Wettbewerbszentrale beanstandet außerdem unerlaubte Bewertungsaufforderungen.
Sicher ist ein Kartentext, der sich an alle Kunden richtet. Er nennt kein Geschenk, keine Gegenleistung und keine Sternezahl. Sätze wie „Geben Sie uns 5 Sterne“ scheiden aus. Wie weit die Grenze beim Schenken reicht, lesen Sie unter Darf man für eine Google-Bewertung etwas schenken?.
- Keine Rabatte, Gutscheine oder Gratisprodukte für eine Bewertung in Aussicht stellen
- Keine Sternezahl vorgeben und keine Wunschbewertung formulieren
- Die Karte allen Kunden reichen, nicht nur ausgewählten
- Neutral bleiben: Der Gast entscheidet selbst, was er schreibt
Welcher Link auf den NFC-Chip der Bewertungskarte gehört
Auf den Chip gehört eine kurze Web-Adresse als URL-Datensatz. Der weit verbreitete Chiptyp NTAG213 bietet 144 Byte Nutzerspeicher. Lange Links mit angehängten Kampagnenparametern können diesen Speicher sprengen. Kürzen Sie die Ziel-Adresse, bevor Sie eine Serie programmieren lassen.
Der Datensatztyp entscheidet über die Bequemlichkeit beim iPhone. Apple beschreibt das Lesen von NFC-Tags im Hintergrund, also ohne vorher geöffnete App. Zuverlässig funktioniert das mit einem Link im Datensatz. Steht dort reiner Text, braucht der Gast eine zusätzliche App — und bricht meist ab.
Die Sperrfunktion ist der zweite Stolperstein. NXP weist darauf hin, dass „Lock tag“ den Inhalt dauerhaft auf Nur-Lesen setzt. Danach lässt sich der Datensatz weder überschreiben noch formatieren. Eine gesperrte Karte mit falschem Link ist Ausschuss, eine ungeschützte Karte kann dagegen von Dritten überschrieben werden.
Selbst drucken lassen oder fertig programmierte Karte bestellen?
Wer selbst drucken lässt, muss drei Dinge getrennt organisieren: Motiv, Chip und Programmierung. Die Druckerei liefert das Aussehen, nicht den Inhalt des Chips. Prüfen Sie jede Charge vor der Ausgabe an Gäste mit zwei Testgeräten, einem iPhone und einem Android-Handy.
Die Trufy-Karte kommt fertig programmiert. Format: 85,5 × 54 mm im Scheckkartenformat, Chip NTAG213. Vor dem Versand wird sie auf das Google-Profil des Betriebs programmiert. Der Gast hält sein Handy an die Karte und landet auf der Bewertungsseite. Einen QR-Code hat die Trufy-Karte nicht; sie arbeitet nur per NFC.
- 1 bis 10 Karten: 9,90 € je Karte
- ab 11 Karten: 8,90 €
- ab 21 Karten: 7,90 €
- ab 50 Karten: 6,90 €
- ab 100 Karten: 5,90 €
- Versandkostenfrei ab 10 Karten, darunter kostet der Versand 6,19 €
- Versand am selben Tag bei Bestellung werktags bis 14 Uhr
Wenn Sie die Gestaltungsfragen geklärt haben, finden Sie alle Details zur NFC-Google-Bewertungskarte auf der Produktseite.
- Google Brand Resource Center – Guidance (FAQ zur Markennutzung)
- Google Partner Marketing Hub – How to show Google's brand
- Google – Brand Terms and Conditions
- NXP – NTAG213/215/216 Datenblatt (Speicher, Lesen und Schreiben)
- NXP – TagWriter Advanced Features, User Manual (Lock tag)
- NXP – AN13219 Antenna Design and Matching Guide (Metall und Antenne)
- Apple Developer – Adding Support for Background Tag Reading
- Android Developers – NFC-Grundlagen
- Samsung – Galaxy Smartphone: NFC-Probleme beheben
- Verbraucherzentrale – „Quishing“: Falsche QR-Codes
- Wettbewerbszentrale – „Gekaufte“ Kundenbewertungen
- Wettbewerbszentrale – Unerlaubte Bewertungsaufforderungen
Häufige Fragen
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