Von der Redaktion Trufy • zuletzt geprüft am 13.09.2026
Was kostet eine NFC-Karte für Google-Bewertungen?
Eine NFC-Bewertungskarte ist eine einmalige Anschaffung, keine Abo-Leistung. Bei Trufy kostet eine Karte je nach Bestellmenge zwischen 9,90 € und 3,50 €, monatliche Gebühren fallen nicht an. Laufende Kosten entstehen auch auf Google-Seite nicht: Ein Google-Unternehmensprofil zu führen und Rezensionen zu beantworten ist kostenlos. Teuer wird eine Kartenaktion erst dann, wenn ein Betrieb Gutscheine oder Rabatte als Gegenleistung für Bewertungen verspricht.
Was eine NFC-Bewertungskarte bei Trufy kostet
Der Preis hängt allein an der Bestellmenge. Die Staffel gilt jeweils für die ganze Bestellung, nicht erst ab der elften Karte. Wer für ein Lokal fünf Karten braucht, zahlt einen anderen Stückpreis als eine Kette mit hundert Standorten.
- 1 bis 10 Karten: 9,90 € je Karte
- ab 11 Karten: 8,90 € je Karte
- ab 21 Karten: 7,90 € je Karte
- ab 50 Karten: 6,90 € je Karte
- ab 100 Karten: 5,90 € je Karte
- ab 250 Karten: 4,90 € je Karte
- ab 500 Karten: 3,90 € je Karte
- ab 1.000 Karten: 3,50 € je Karte
Dazu kommt der Versand. Ab 10 Karten ist er kostenfrei, darunter kostet er 6,19 €. Bei einer Bestellung werktags bis 14 Uhr geht die Sendung am selben Tag raus. Die Karten sind vor dem Versand auf das Google-Profil des Betriebs programmiert, dafür wird nichts extra berechnet. Mehr dazu finden Sie auf der Seite zur Google-Bewertungskarte mit NFC.
Was den Preis einer Karte bestimmt
Drei Posten stecken in jeder Karte: Chip, Kartenkörper und Programmierung. NFC steht für Near Field Communication, eine Funktechnik für kurze Distanzen. Sie arbeitet bei 13,56 MHz und überbrückt rund zehn Zentimeter.
Der Chip ist meist ein NTAG 213 mit 144 Byte Nutzerspeicher. Das reicht für eine Internetadresse locker aus. Größere Chipvarianten mit mehr Speicher kosten mehr, bringen für eine Bewertungskarte aber keinen Nutzen.
Der zweite Block ist das Kartenmaterial mit Druck. Hier schlagen Auflage, Material und Veredelung durch. Deshalb sinkt der Stückpreis mit der Menge so deutlich.
Welche laufenden Kosten entstehen wirklich?
Für den Betrieb der Karte selbst entstehen keine laufenden Kosten. Der Chip hat keine Batterie. Er zieht seine Energie aus dem Feld des Handys, das ihn ausliest. Also kein Strom, kein Akkuwechsel, keine Wartung.
Auf Plattformseite ist es ähnlich. Ein Google-Unternehmensprofil anzulegen und zu pflegen kostet nichts. Rezensionen lesen und beantworten kostet ebenfalls nichts.
Auch Ihre Gäste zahlen nichts und müssen nichts installieren. Android-Geräte suchen bei entsperrtem Bildschirm automatisch nach NFC-Tags, sofern NFC aktiviert ist. Für eine hinterlegte Internetadresse ist keine App nötig.
Die versteckten Folgekosten: Arbeitszeit und Ersatz
Der größte Folgekostenblock ist Arbeitszeit am Tisch oder an der Theke. Mancher Gast legt das Handy falsch auf. Beim iPhone sitzt der Sensor im oberen Gerätedrittel. Wer daneben hält, bricht den Vorgang ab und das Personal muss kurz anleiten.
- Handyhüllen mit Kartenfach, Magnet oder LED-Cover stören die NFC-Antenne
- Andere verschlüsselte Karten im Feld erzeugen Lesefehler
- NFC ist am Gerät deaktiviert, bei Samsung unter Einstellungen und Verbindungen
- Karten gehen im Alltag verloren oder wandern in die Jackentasche eines Gastes
Ein Punkt wird oft zu spät bedacht: der Link auf der Karte. Ändert sich das Ziel, etwa nach einem Umzug oder bei einem neuen Profil, muss die Karte neu beschrieben werden. NFC-Chips lassen sich dauerhaft schreibgeschützt setzen. Fragen Sie deshalb vor der Bestellung, ob die Karten gesperrt ausgeliefert werden.
Der teuerste Posten sind Anreize für Bewertungen
Wer einen Kaffee, einen Rabatt oder ein Gewinnspiel als Gegenleistung für eine Bewertung anbietet, geht ein echtes Risiko ein. Die Wettbewerbszentrale ist gegen solche Aktionen vorgegangen und hat Werbung mit derart entstandenen Bewertungen beanstandet. Gefälschte Verbraucherbewertungen stehen zudem auf der Schwarzen Liste unlauterer Geschäftspraktiken in der EU.
Eine NFC-Karte führt nur zur Bewertungsseite. Was der Gast dort schreibt, entscheidet er allein. Genau so bleibt die Aktion sauber. Mehr zur Frage, was erlaubt ist, lesen Sie unter Darf man für eine Google-Bewertung etwas schenken?. Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.
Die Karte selbst ist der billigste Teil der Rechnung. Teuer wird, was man drumherum falsch macht: Gutscheine, Rabatte oder Gewinnspiele als Gegenleistung für Bewertungen.
Lohnt sich die Ausgabe gegenüber einem QR-Code?
Ein QR-Code ist im Druck günstiger, denn er braucht keinen Chip. Dafür kann niemand vor dem Scan sehen, wohin der Code führt. Die Verbraucherzentrale warnt vor überklebten Codes an Ladesäulen und Parkautomaten, sogenanntem Quishing. Ein fest verbauter Chip in einer Karte lässt sich nicht so einfach überkleben.
Dazu kommt die Gewohnheit. 86 Prozent der Menschen ab 16 Jahren in Deutschland nutzen ein Smartphone. 64 Prozent zahlen an der Kasse bereits mit Smartphone oder Smartwatch. Das Auflegen des Handys ist also eine eingeübte Geste.
Viele Betriebe kombinieren beides. Trufy druckt zusätzlich einen QR-Code auf die Karte, für Handys ohne NFC. Den direkten Vergleich finden Sie unter NFC-Karte oder QR-Code.
- NXP: NTAG 213/215/216 – NFC Forum Type 2 Tag mit 144/504/888 Byte
- NXP: NFC – Near Field Communication
- Google Unternehmensprofil – kostenlos bei Google gelistet werden
- Android Developers: NFC basics
- Apple Developer: Adding Support for Background Tag Reading
- Samsung: NFC-Probleme auf Galaxy-Geräten beheben
- Wettbewerbszentrale: Amazon-Gutschein für Bewertung – gerichtliches Verbot erwirkt
- Your Europe: Unlautere und in der Schwarzen Liste aufgeführte Geschäftspraktiken
- Verbraucherzentrale: Quishing – falsche QR-Codes
- Bitkom: Smartphonenutzung in Deutschland
- Bitkom: Mehrheit zahlt an der Kasse mit Smartphone oder Smartwatch
Häufige Fragen
Mehr echte Google-Bewertungen
NFC-Bewertungskarte, fertig programmiert auf Ihr Google-Profil. Ab 10 Karten versandkostenfrei.
Karten ansehen →