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Bewertungen sammeln 13.09.2026 • 5 Min. Lesezeit

Von der Redaktion Trufy • zuletzt geprüft am 13.09.2026

Google-Bewertungen im Einzelhandel an der Kasse sammeln

Im Einzelhandel sammeln Sie Google-Bewertungen am zuverlässigsten direkt an der Kasse, solange der Kunde noch vor Ihnen steht. Eine NFC-Bewertungskarte neben dem Kartenterminal genügt: Der Kunde hält sein Handy kurz an die Karte und landet auf der Bewertungsseite Ihres Google-Profils. NFC ist dabei eine Funktechnik für kurze Strecken, der Chip in der Karte braucht keinen Strom. Für Handys ohne NFC liegt zusätzlich ein QR-Code auf der Karte. Diese Seite zeigt den Ablauf an der Kasse, die Grenzen beim Bitten um Bewertungen und die passende Platzierung im Laden.

Warum die Kasse der beste Ort für Bewertungen ist

An der Kasse steht der Kunde noch vor Ihnen und hat sein Handy meist schon in der Hand. Zu Hause denkt kaum jemand später an Ihren Laden. Laut Bitkom liest jeder Zweite vor dem Kauf Online-Bewertungen. Und 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind laut Statistischem Bundesamt online.

Für einen kleinen Laden zählt jede einzelne Stimme doppelt. Viele Kaufinteressierte schauen vor allem auf den Sterne-Durchschnitt, wie Stiftung Warentest beschreibt. Bei wenigen Bewertungen verschiebt eine einzelne Meinung diesen Schnitt spürbar. Wie viele Sie brauchen, lesen Sie im Beitrag Wie viele Google-Bewertungen braucht ein Betrieb?.

So läuft der Moment an der Kasse ab

Der Ablauf dauert wenige Sekunden und passt zwischen Bezahlen und Tüte packen. Eine Person an der Kasse reicht dafür aus.

  • Die Karte liegt griffbereit neben dem Kartenterminal.
  • Beim Bezahlen sagen Sie einen kurzen Satz und halten die Karte hin.
  • Der Kunde hält sein Handy an die Karte, dafür ist ein Abstand von etwa vier Zentimetern nötig.
  • Die Bewertungsseite Ihres Google-Profils öffnet sich direkt im Browser.
  • Ohne NFC scannt der Kunde den QR-Code auf der Karte.
  • Die Karte bleibt im Laden und wandert zurück neben das Terminal.

Bitten Sie jeden Kunden gleich — und nie gegen eine Gegenleistung. Kein Rabatt, kein Gewinnspiel, kein kleines Geschenk. Die Karte führt nur zur Bewertungsseite. Was dort steht, entscheidet allein der Kunde.

Was die Karte technisch kann

NFC ist eine Funktechnik für sehr kurze Strecken. Der Chip in der Karte braucht keine Batterie, er wird vom Handy mit Energie versorgt. Die Karte hat Scheckkartenformat, 85,5 × 54 mm, und einen NFC-Chip vom Typ NTAG213. Vor dem Versand wird sie auf Ihr Google-Profil programmiert.

Auf dem iPhone lesen Modelle ab dem iPhone 7 NFC-Tags. Das Öffnen ohne App im Hintergrund unterstützt Apple ab dem iPhone XS. Auf Android-Geräten muss NFC in den Einstellungen aktiv sein, bei Samsung etwa über die Schnelleinstellungen. Für alle übrigen Fälle bleibt der QR-Code, wie im Vergleich NFC-Karte oder QR-Code beschrieben.

Diese Grenzen gelten beim Sammeln

Bewertungen dürfen Sie erbitten, aber nicht erkaufen. Die folgenden Punkte sind für jeden Laden wichtig.

  • Keine Gegenleistung: Gegen Rabatte für gute Bewertungen ist die Wettbewerbszentrale eingeschritten.
  • Auch ein Gewinnspiel als Anreiz für eine Bewertung wurde als rechtswidrige Werbung unterbunden.
  • Bewertungsaufforderungen per E-Mail hat die Wettbewerbszentrale ohne vorherige Einwilligung beanstandet.
  • Gekaufte oder gefälschte Verbraucherbewertungen sind EU-weit verboten, ebenso das nachträgliche Verändern von Bewertungen.
  • Wer Bewertungen darstellt, muss offenlegen, ob und wie er deren Echtheit prüft.
  • Sprechen Sie alle Kunden gleich an, nicht nur die, die zufrieden wirken.

Die Karte an der Kasse umgeht diese Fallen von selbst. Sie brauchen keine E-Mail-Adresse und geben keine Kundendaten an Dritte weiter. Der Kunde tippt freiwillig oder eben nicht. Mehr dazu im Beitrag Darf man für eine Google-Bewertung etwas schenken? — das alles ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Was Sie dem Kunden an der Kasse sagen

Ein Satz reicht, und er ist für alle Kunden derselbe. Zum Beispiel: „Wenn Sie mögen, hinterlassen Sie uns Ihre ehrliche Rückmeldung bei Google. Einfach das Handy kurz an die Karte halten.“ Danach lassen Sie los und packen weiter ein.

Wichtig ist, dass jede Person an der Kasse diesen Satz kennt. Legen Sie die Formulierung einmal gemeinsam fest. Fragen Sie nicht nach Sternen und nicht nach Lob. Weitere Wege zeigt die Übersicht Google-Bewertungen sammeln.

Karte platzieren, regelmäßig prüfen, nachbestellen

Die Karte gehört dorthin, wo die Hände ohnehin sind: neben das Kartenterminal. Eine zweite Karte an der Beratungstheke oder beim Verpackungstisch kostet wenig und erreicht andere Kunden. Hinweise zur Platzierung finden Sie unter Wo die NFC-Bewertungskarte wirklich Wirkung zeigt.

Prüfen Sie den QR-Code auf der Karte hin und wieder. Die Verbraucherzentrale warnt vor überklebten QR-Codes im öffentlichen Raum. Im Laden ist das Risiko klein, ein kurzer Blick pro Woche genügt trotzdem. Achten Sie außerdem darauf, dass die Karte sauber bleibt und lesbar zum Geschäft gehört.

Eine einzelne Karte kostet 9,90 €, ab 11 Karten sind es 8,90 € je Karte, ab 100 Karten 5,90 €. Ab 10 Karten ist der Versand kostenfrei. Bestellungen werktags bis 14 Uhr gehen am selben Tag raus. Wenn Sie das an Ihrer Kasse ausprobieren möchten, finden Sie die Google-Bewertungskarte mit NFC mit allen Mengenstaffeln im Shop.

Quellen

Häufige Fragen

Wie viele Bewertungskarten braucht ein Ladengeschäft?
Rechnen Sie mit einer Karte pro Kassenplatz und einer Reserve in der Schublade. Wer zusätzlich an der Beratungstheke oder im Lieferbereich fragt, legt dort je eine weitere Karte hin. Karten kosten ab 11 Stück 8,90 € je Karte, ab 10 Karten entfällt der Versand.
Funktioniert die Karte mit jedem Kundenhandy?
iPhones lesen NFC-Tags ab dem iPhone 7, das Öffnen ohne App im Hintergrund unterstützt Apple ab dem iPhone XS. Bei Android-Geräten muss NFC in den Einstellungen aktiviert sein. Klappt es nicht, scannt der Kunde den QR-Code auf derselben Karte.
Darf ich einen Rabatt für eine Google-Bewertung geben?
Nein. Gegen Rabatte für gute Bewertungen ist die Wettbewerbszentrale eingeschritten, ein Gewinnspiel als Anreiz wurde ebenfalls unterbunden. Auch kleine Vorteile nehmen einer Bewertung die Unbefangenheit. Bitten Sie ohne Gegenleistung, das ist der sichere Weg.
Darf ich Kunden per E-Mail um eine Bewertung bitten?
Nur mit vorheriger Einwilligung. Die Wettbewerbszentrale hat Bewertungsaufforderungen per E-Mail ohne Einwilligung beanstandet. Die Karte an der Kasse braucht dagegen keine Adresse und keine Datenweitergabe an Dritte.
Kostet das Google-Unternehmensprofil etwas?
Nein, das Unternehmensprofil bei Google Suche und Maps ist kostenlos. Sie pflegen dort Öffnungszeiten und Fotos und können auf Rezensionen antworten. Die Bewertungskarte führt lediglich auf die Bewertungsseite dieses Profils.
Sind QR-Codes an der Kasse sicher?
Grundsätzlich ja, solange klar ist, woher der Code stammt. Die Verbraucherzentrale warnt vor überklebten QR-Codes im öffentlichen Raum. Prüfen Sie Karte und Aufsteller im Laden deshalb regelmäßig auf Aufkleber und Beschädigungen.

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