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Google-Bewertung löschen lassen: Kosten gegen Schaden gerechnet
Kurz gesagt
Die Rechnung geht in der Regel auf, wenn die Bewertung unzulässig ist: Sie zahlen 10 € je entfernter Bewertung, und nur dann. Die Prüfung vorab kostet nichts, es gibt kein Abo und keine Grundgebühr. Der Schaden einer falschen 1-Stern-Bewertung wirkt dagegen bei jedem Profilaufruf neu, solange sie sichtbar bleibt.
Was kostet es, eine Google-Bewertung löschen zu lassen?
Eine entfernte Google-Bewertung kostet bei uns 10 € je entfernter Bewertung. Die Prüfung Ihrer Bewertungen vorab ist kostenlos. Es gibt kein Abo, keine Grundgebühr und keine Vorauszahlung. Die Rechnung kommt erst, wenn eine Bewertung tatsächlich aus Ihrem Profil verschwunden ist.
Der Preis je Bewertung bleibt gleich, ob es eine ist oder mehrere. Das Zahlungsziel der Rechnung beträgt 7 Tage, bei Zahlung innerhalb von 2 Tagen gibt es 2 % Skonto. Über die Entfernung selbst entscheidet Google, nicht wir. Eine Garantie, dass eine bestimmte Bewertung verschwindet, gibt es deshalb nicht.
Bleibt eine Bewertung stehen, entsteht dafür keine Rechnung. Das Kostenrisiko einer Prüfung ist damit null, der mögliche Nutzen dagegen dauerhaft. Alle Posten im Überblick finden Sie unter Google-Bewertung löschen lassen: was kostet das?
Was richtet eine falsche 1-Stern-Bewertung in einem Betrieb an?
Eine falsche 1-Stern-Bewertung wirkt nicht einmal, sondern bei jedem Aufruf Ihres Profils. Immer mehr Menschen schauen vor der Wahl eines Betriebs auf Online-Bewertungen. Wer zwei Anbieter nebeneinander sieht, entscheidet oft in wenigen Sekunden. Der Eintrag steht genau an der Stelle, an der sonst Ihre Arbeit für sich sprechen würde.
Darin liegt der Unterschied zwischen den beiden Seiten der Rechnung. Der Preis für eine Entfernung fällt einmal an. Der Schaden läuft weiter, solange der Eintrag sichtbar ist. Wie stark eine einzelne Bewertung wiegt, hängt auch davon ab, wie viele Bewertungen Ihr Profil insgesamt trägt: Bei 30 Bewertungen zieht ein Ausreißer den Schnitt spürbar nach unten, bei 300 kaum noch.
Welche Wege ein schlechter Stern im Betriebsalltag nimmt, haben wir an anderer Stelle aufgeschlüsselt: Was eine schlechte Google-Bewertung wirklich kostet.
Prüfen lassen oder die Bewertung stehen lassen: was spricht wofür?
Nicht jede negative Bewertung ist ein Fall für eine Prüfung. Die Tabelle stellt die beiden Wege gegenüber: eine Bewertung prüfen lassen oder sie im Profil stehen lassen und darauf antworten.
| Kriterium | Prüfen lassen | Stehen lassen und antworten |
|---|---|---|
| Kosten | Prüfung kostenlos, 10 € je entfernter Bewertung, Rechnung nur nach erfolgter Entfernung | Keine Ausgabe, dafür bleibt der Eintrag dauerhaft im Profil sichtbar |
| Wirkung auf den Sterneschnitt | Fällt die Bewertung weg, rechnet Google den Schnitt ohne sie neu | Der Schnitt bleibt belastet, bis genug neue Bewertungen den Ausreißer ausgleichen |
| Risiko | Bleibt die Bewertung stehen, entsteht keine Rechnung | Die Bewertung wirkt bei jedem Profilaufruf weiter auf Interessenten |
| Passt bei | Bewertungen von Nichtkunden, von Mitbewerbern oder bei Verwechslung mit einem anderen Betrieb | Sachlicher Kritik echter Kunden, auf die eine ruhige öffentliche Antwort passt |
Beide Wege schließen sich nicht aus. Eine sachliche Antwort zeigt mitlesenden Interessenten, wie Ihr Betrieb mit Kritik umgeht. Eine Bewertung von jemandem, der nie bei Ihnen war, verdient dagegen keine inhaltliche Diskussion.
Welche Google-Bewertungen sind überhaupt unzulässig?
Nicht jede schlechte Bewertung ist unzulässig, und genau daran entscheidet sich, ob sich eine Prüfung lohnt. Ehrliche Kritik eines echten Kunden bleibt stehen, auch wenn sie wehtut. Andere Arten von Einträgen gehören dagegen von vornherein nicht in Ihr Profil.
- Bewertungen von Personen, die nie Kunde, Gast oder Patient Ihres Betriebs waren
- Bewertungen von Mitbewerbern, die sich als Kunden ausgeben
- Verwechslungen, bei denen die Kritik einem anderen Betrieb oder einer anderen Filiale gilt
- Bewertungen, die mit Gutschein, Rabatt oder Gewinnspiel erkauft wurden
Diese Einordnung ist allgemein gehalten und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Welche Muster bei auffälligen Einträgen immer wieder auftauchen, sammeln wir unter unfaire und auffällige Bewertungen erkennen.
Woran erkennen Sie, dass eine Bewertung gefälscht ist?
Gefälschte Bewertungen sind kein Randphänomen. Das Bundeskartellamt hat für seine Sektoruntersuchung über 60 große Internetportale aus 16 Branchen befragt und hält im Bericht von Oktober 2020 fest, dass gefälschte und manipulierte Nutzerbewertungen weit verbreitet sind. Eine EU-weite Prüfung von 223 großen Websites kam 2022 zu einem ähnlichen Bild: Bei 144 dieser Websites ließ sich nicht bestätigen, dass genug für die Echtheit der Bewertungen getan wird.
- mehrere Bewertungen in sehr kurzer Zeit, ohne dass im Betrieb etwas Besonderes passiert ist
- wiederkehrende Formulierungen und gleiche Textbausteine in verschiedenen Bewertungen
- glatte, fehlerfreie Sprache ohne persönliche Details aus dem Besuch
- sehr allgemeine Texte, die keine konkrete Erfahrung mit Ihrem Betrieb nennen
- Profile, die ausschließlich Bestnoten oder ausschließlich einen Stern vergeben
- Texte, die auffällig ausgewogen wirken oder sich selbst widersprechen
Ein einzelnes Merkmal beweist noch nichts. Treffen mehrere zusammen, lohnt sich ein genauer Blick auf den Eintrag und auf das Profil dahinter. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass auch als verifiziert markierte Bewertungen manipuliert sein können.
Warum sich gekaufte Sterne und Geschenke für Bewertungen nicht rechnen
Gegenleistungen für Bewertungen sind kein günstiger Ausweg, sondern ein eigenes Risiko. Die Wettbewerbszentrale registrierte von 2022 bis März 2023 insgesamt 72 Fälle zu Werbung mit gekauften Kundenbewertungen. In 19 von 72 registrierten Fällen schritt sie wegen Irreführung im Wege der Abmahnung ein.
Der Kern der Beanstandung: Wer Gutscheine, Rabatte oder Gewinnspiele für eine Bewertung gewährt, bekommt keine freie und unabhängige Bewertung mehr. Die Wettbewerbszentrale hält das für irreführend und wettbewerbsverzerrend. Gute Sterne müssen deshalb von echten Kunden kommen, die aus eigenem Antrieb schreiben. Was im Alltag noch erlaubt ist, steht in Darf man für eine Google-Bewertung etwas schenken?
Lohnt sich eine Prüfung auch für einen kleinen Betrieb?
Für einen kleinen Betrieb wiegt eine falsche Bewertung oft schwerer als für eine große Kette. Ein Salon mit 40 Bewertungen spürt einen einzelnen Stern im Schnitt sofort, ein Haus mit 800 Bewertungen kaum. Die Kostenseite ändert sich dabei nicht: Die Prüfung kostet nichts, abgerechnet werden 10 € je entfernter Bewertung.
Weil es weder Grundgebühr noch Mindestmenge gibt, rechnet sich die Frage auch bei einem einzigen Eintrag. Wer ohnehin unsicher ist, ob ein Eintrag überhaupt unzulässig ist, bekommt mit der kostenlosen Prüfung erst einmal eine Einschätzung. Weitere Ratgeber rund um das Thema sammeln wir unter Löschen lassen: alle Ratgeber zu Google-Bewertungen.
Wenn Sie wissen möchten, wie Ihr Profil im Moment dasteht, schicken Sie uns Ihre Bewertungen über das Kontaktformular zur kostenlosen Prüfung.
- Bundeskartellamt: Gefälschte und manipulierte Nutzerbewertungen beim Online-Kauf
- Europäische Kommission: 55 % der geprüften Websites verstoßen gegen EU-Verbraucherrecht
- Verbraucherzentrale: Kann man Online-Bewertungen trauen? So erkennen Sie Fake-Reviews
- Wettbewerbszentrale: „Gekaufte“ Kundenbewertungen
- Bundeskartellamt: Nutzerbewertungen
Häufige Fragen
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