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Bewertungen sammeln 02.10.2026 • 7 Min. Lesezeit

Von Trufy • Mit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft

Wie Kunden eine Google-Bewertung schreiben — die Anleitung zum Weitergeben

Kurz gesagt

Eine Google-Bewertung schreibt Ihr Kunde am Handy in vier Schritten: Betrieb in Google Maps oder der Google-Suche aufrufen, zum Bereich „Rezensionen“ scrollen, Sterne antippen, Text eingeben und absenden. Wer stattdessen eine NFC-Bewertungskarte ans Handy hält, überspringt das Suchen und landet direkt auf der Bewertungsseite des Betriebs. Diese Seite erklärt jeden Schritt so, dass Sie ihn an Gäste, Patienten oder Kunden weitergeben können. Dazu kommen die Fragen, die Kunden dabei am häufigsten stellen: Konto, Name, Sichtbarkeit und was tun, wenn beim Auflegen nichts passiert.

Google-Bewertung am Handy schreiben: die Schritte in der Google-Maps-App

Der Weg zur Google-Bewertung am Handy führt über den Eintrag des Betriebs in Google Maps oder in der Google-Suche. Beide Wege enden an derselben Stelle: dem Bewertungsfeld im Unternehmensprofil. Geben Sie Ihren Kunden diese Schritte wörtlich mit, dann bleiben keine Rückfragen offen.

  • Google Maps öffnen oder den Namen des Betriebs in die Google-Suche eingeben.
  • Den richtigen Eintrag antippen. Bei ähnlichen Namen hilft ein Blick auf die Adresse.
  • Im Profil nach unten zum Bereich „Rezensionen“ scrollen.
  • Auf „Rezension schreiben“ tippen.
  • Sterne von eins bis fünf antippen.
  • Text schreiben. Zwei bis drei Sätze reichen völlig.
  • Bei Bedarf ein Foto anhängen.
  • Auf „Posten“ tippen.

Ein Text ist freiwillig, die Sterne genügen technisch. Für andere Suchende ist ein kurzer Satz aber deutlich wertvoller als eine reine Sternzahl. Am Computer läuft der Ablauf gleich: Eintrag aufrufen, Sterne wählen, absenden.

Braucht der Kunde für eine Google-Bewertung ein Konto — und erscheint sein voller Name?

Für eine Google-Bewertung ist ein Google-Konto nötig. Rezensionen bleiben im Hintergrund dauerhaft mit diesem Konto verknüpft, auch wenn öffentlich ein anderer Anzeigename steht. Vollständig anonym bewerten lässt sich also nicht.

Den angezeigten Namen kann jeder Nutzer selbst steuern. In den Maps-Einstellungen lässt sich festlegen, wie der Name erscheint — etwa nur der Vorname. Ebenso lässt sich einstellen, ob Rezensionen, Fotos und Beiträge im öffentlichen Maps-Profil sichtbar sind.

Diese Frage kommt in der Praxis sehr oft. Ein Gast zögert selten wegen der Technik, sondern weil er nicht weiß, wer seinen Namen sieht. Ein Satz an der Theke nimmt die Hürde: „Sie können einstellen, dass nur Ihr Vorname angezeigt wird.“

Wie lange dauert es, bis eine neue Google-Bewertung sichtbar ist?

Eine Google-Rezension kann innerhalb weniger Sekunden veröffentlicht werden, wenn die Prüfsysteme keinen Richtlinienverstoß feststellen. Die Analyse läuft danach weiter — auch nach der Veröffentlichung schaut Google noch auf den Beitrag.

Für Ihren Betrieb heißt das: Der Gast sieht seine Bewertung meist sofort im Profil stehen. Der Sterneschnitt aktualisiert sich ebenfalls, allerdings bewegt eine einzelne Bewertung ihn bei vielen vorhandenen Stimmen kaum sichtbar.

Dass Google prüft, ist kein Nachteil für ehrliche Betriebe. 2024 hat Google nach eigenen Angaben mehr als 240 Millionen richtlinienwidrige Rezensionen blockiert oder entfernt, dazu über 12 Millionen gefälschte Unternehmensprofile. Echte Erfahrungen von echten Kunden sind damit das Einzige, was dauerhaft trägt.

Wie kommt der Kunde über die NFC-Bewertungskarte zur Bewertungsseite?

Bei einer NFC-Bewertungskarte hält der Kunde sein Handy an die Karte und landet direkt auf der Bewertungsseite Ihres Betriebs. Auf der Karte steckt ein kleiner Chip, auf dem nichts weiter als eine Web-Adresse hinterlegt ist. Eine App braucht niemand — weder Ihr Kunde noch Sie.

NFC steht für Nahfeldkommunikation und arbeitet auf sehr kurze Distanz, typischerweise vier Zentimeter oder weniger. Chips vom Typ NTAG213, wie er in der Google-Bewertungskarte mit NFC steckt, entsprechen dem NFC-Forum-Standard Type 2. Handys lesen sie durch bloßes Auflegen aus.

Die ersten Schritte der Anleitung oben entfallen damit. Kein Suchen in Maps, kein Verwechseln mit dem Nachbarbetrieb, kein Tippen des Firmennamens. NFC lesen heute fast alle Smartphones, iPhones ab dem iPhone XS sogar ohne App.

Der kürzeste Weg gewinnt. Je weniger Schritte zwischen Zufriedenheit und Bewertungsfeld liegen, desto mehr Kunden kommen tatsächlich an. Die Karte zeigt nur den Weg — welche Bewertung jemand schreibt, entscheidet er allein.

Warum passiert beim Auflegen der Bewertungskarte manchmal nichts?

Wenn eine NFC-Bewertungskarte nicht reagiert, liegt es fast immer am Handy, nicht an der Karte. Die vier häufigsten Ursachen lassen sich in Sekunden prüfen.

  • NFC ist ausgeschaltet: Unter Android hilft die Suche in den Einstellungen nach „NFC“ und ein Tipp auf den Schalter.
  • Der Bildschirm ist aus oder gesperrt: Android-Geräte suchen bei entsperrtem Bildschirm automatisch nach Tags.
  • Das iPhone-Modell ist zu alt: Das Lesen ohne geöffnete App gibt es ab iPhone XS, XS Max und XR. Das Gerät muss nach dem Neustart mindestens einmal entsperrt worden sein.
  • Die falsche Stelle: Die Antenne sitzt je nach Modell im oberen Bereich der Rückseite. Eine sehr dicke Hülle oder eine Kartenlasche kann den Kontakt stören.

Am iPhone erscheint nach dem Lesen eine Mitteilung auf dem Display, die der Nutzer antippt. Manche Gäste warten darauf, dass sich die Seite von selbst öffnet, und legen die Karte erneut auf. Ein kurzer Hinweis Ihres Personals löst das. Mehr Ursachen und Abhilfen stehen unter NFC-Karte wird nicht erkannt.

Was dürfen Sie Ihren Kunden zur Google-Bewertung sagen — und was nicht?

Sie dürfen jeden Kunden um eine Google-Bewertung bitten und ihm den technischen Weg erklären. Die Anleitung weiterzugeben ist unproblematisch, solange der Inhalt der Bewertung vom Kunden kommt.

Nicht zulässig ist der Versuch, das Ergebnis zu steuern. Dazu gehören Geschenke, Rabatte oder Gewinnspiele als Gegenleistung. Dazu gehört auch, gezielt nur die offensichtlich zufriedenen Kunden anzusprechen und die übrigen zu überspringen. Die Bitte geht an alle gleichermaßen oder an niemanden.

Einen fertigen Text vorzugeben ist ebenfalls heikel, weil die Bewertung dann nicht mehr die Erfahrung des Kunden wiedergibt. Was dabei die Grenze ist, steht unter Darf man Kunden einen Text vorgeben?. Diese Einordnung ist allgemein gehalten und ersetzt keine Rechtsberatung.

Warum lohnt sich die Mühe mit der Anleitung überhaupt?

Bewertungen sind für mehr als jeden zweiten Online-Shopper die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf. In einer repräsentativen Bitkom-Befragung aus Oktober und November 2020 nannten 55 Prozent Kundenbewertungen an erster Stelle. Bei den 16- bis 29-Jährigen waren es 66 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 60 Prozent.

Der Weg zur Bewertung führt fast immer über das Handy. Im ersten Quartal 2018 nutzten rund 87 Prozent der Internetnutzer ab zehn Jahren Smartphone oder Handy für den Internetzugang — vor Laptop mit 65 Prozent und Desktop-PC mit 62 Prozent.

Genau deshalb entscheidet der Moment im Betrieb. Wer erst zu Hause am Rechner daran denkt, schreibt meist gar nichts mehr. Wie Sie das Bitten in den Ablauf einbauen, ohne aufdringlich zu wirken, zeigt die Übersicht Google-Bewertungen sammeln.

Wenn Sie Ihren Kunden den Weg abkürzen wollen, finden Sie die NFC-Bewertungskarte mit Ihrem Google-Profil fertig programmiert im Shop.

Quellen

Häufige Fragen

Braucht man ein Google-Konto, um eine Bewertung zu schreiben?
Ja. Jede Rezension bleibt im Hintergrund mit dem Google-Konto des Verfassers verknüpft. Öffentlich kann ein abweichender Anzeigename erscheinen, etwa nur der Vorname. Vollständig anonym ist eine Google-Bewertung deshalb nicht.
Muss der Kunde einen Text schreiben oder reichen Sterne?
Die Sterne allein genügen, ein Text ist freiwillig. Für andere Suchende ist ein kurzer Satz allerdings deutlich aussagekräftiger. Zwei bis drei Sätze zu einer konkreten Erfahrung reichen völlig aus.
Wie lange dauert es, bis die Bewertung sichtbar ist?
Stellen die Prüfsysteme keinen Richtlinienverstoß fest, kann eine Rezension innerhalb weniger Sekunden veröffentlicht werden. Die Analyse läuft auch nach der Veröffentlichung weiter. In der Regel sieht der Kunde seinen Beitrag also sofort im Profil.
Braucht der Kunde eine App für die NFC-Bewertungskarte?
Nein. Auf dem Chip der Karte ist nur eine Web-Adresse hinterlegt, die das Handy beim Auflegen öffnet. Android-Geräte lesen die Karte bei entsperrtem Bildschirm automatisch. Am iPhone erscheint eine Mitteilung, die der Nutzer antippt.
Warum reagiert das Handy nicht auf die Karte?
Meist ist NFC in den Einstellungen ausgeschaltet oder der Bildschirm gesperrt. Bei älteren iPhone-Modellen vor dem iPhone XS fehlt das Lesen ohne geöffnete App. Auch eine dicke Hülle oder die falsche Stelle am Gerät kann den Kontakt verhindern. Die meisten dieser Hürden sind in Sekunden behoben: entsperren, NFC einschalten, Hülle abnehmen.
Geht das Bewerten auch am Computer statt am Handy?
Ja, der Ablauf ist derselbe. Der Kunde ruft den Eintrag des Betriebs in Google Maps oder der Google-Suche auf, wählt die Sterne und sendet ab. Am Handy ist der Weg im Alltag nur kürzer, weil das Gerät ohnehin in der Hand liegt.
Wie schreibt man eine Google-Bewertung?
Eine Google-Bewertung schreiben Sie, indem Sie den Betrieb in Google Maps oder der Google-Suche aufrufen, im Profil zum Bereich „Rezensionen“ scrollen, auf „Rezension schreiben“ tippen, Sterne von eins bis fünf vergeben, zwei bis drei Sätze eintippen und auf „Posten“ tippen. Ein Foto lässt sich dabei freiwillig anhängen. Wer eine NFC-Bewertungskarte ans Handy hält, überspringt das Suchen und ist sofort im Bewertungsfeld des Betriebs.

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