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Bewertungen sammeln 24.10.2026 • 8 Min. Lesezeit

Von Trufy • Mit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft

NFC-Karte mit Logo bedrucken lassen: Druckdaten, Rand und Freigabe

Kurz gesagt

Für eine NFC-Karte mit eigenem Logo liefern Sie die Druckdatei am besten als Vektordatei, also als PDF, AI oder EPS. Eingebettete Bilder sollten bei etwa 300 dpi liegen, der Farbraum wird vorher mit der Druckerei abgestimmt. Halten Sie Logo und Text von der Kante weg. Verzichten Sie auf metallisch wirkende Veredelungen: Metall nahe der NFC-Antenne entzieht ihr Leistung und stört das Lesen. Vor der Freigabe klären Sie, wem die Rechte an Logo, Fotos und Schriften gehören.

Welches Dateiformat braucht die Druckdatei für eine NFC-Karte mit Logo?

Liefern Sie das Logo für die bedruckte NFC-Karte als Vektordatei: PDF, AI oder EPS. Eine Vektordatei besteht aus Kurven und Linien statt aus einzelnen Bildpunkten. Sie lässt sich auf jede Größe bringen, ohne unscharf zu werden. Die Europäische Kommission stellt ihr amtliches Label zu Produktgarantien genau deshalb als hochauflösende Vektordatei zum Druck bereit.

JPG und PNG sind Pixelbilder. Für eine Karte reichen sie nur, wenn die Datei groß genug ist. Ein Logo, das jemand schnell von der eigenen Website gespeichert hat, ist dafür meist zu klein. Fragen Sie in diesem Fall bei Ihrer Agentur nach der Originaldatei.

Wandeln Sie Schriften vor dem Export in Pfade um, also in reine Formen. Dann kann im Druck keine Schrift fehlen oder ersetzt werden. Welche Elemente überhaupt auf die Karte gehören, zeigt der Ratgeber Bewertungskarte mit eigenem Logo.

Welche Auflösung und welcher Farbraum gehören in die Druckdaten der Bewertungskarte?

300 dpi gelten als obere praxisübliche Auflösung für Bilder in Druckdaten. dpi heißt Bildpunkte je Zoll. Je höher der Wert, desto feiner die gedruckte Fläche. Das EU-Markenamt EUIPO verlangt für eingereichte Bilddateien eine Druckauflösung von mindestens 96 und höchstens 300 dpi.

Diese Vorgabe stammt aus Markenanmeldungen, nicht aus einer Druckerei. Als Orientierung für die sinnvolle Obergrenze taugt sie trotzdem. Mehr Pixel machen die Datei groß, aber das gedruckte Bild nicht besser.

Der Farbraum gehört ebenfalls festgelegt. Die EUIPO lässt RGB, Graustufen, Schwarzweiß und CMYK zu und will den Modus benannt haben. CMYK steht für die vier Druckfarben, RGB für die leuchtenden Farben am Bildschirm. Kräftige Bildschirmtöne wirken gedruckt oft stumpfer, deshalb stimmen Sie den Farbraum vor dem Export mit Ihrer Druckerei ab und geben die Farbwerte Ihrer Hausfarbe mit an.

Wie viel Rand und Abstand braucht das Layout auf der Karte im Scheckkartenformat?

Eine NFC-Bewertungskarte im Scheckkartenformat misst rund 85,5 × 54 mm. Auf diese Fläche muss alles passen: Logo, ein kurzer Hinweistext und genug freier Raum. Wer drei Botschaften unterbringen will, bekommt eine unruhige Karte.

Halten Sie Logo und Text von der Kante weg. Die Regeln der Europäischen Kommission zum EU-Emblem schreiben für dieses Zeichen eine Mindestgröße und einen freien Bereich ringsum vor. Dieselbe Idee trägt auf der Karte. Ein Logo braucht Luft, sonst wirkt es an den Rand gedrückt.

Flächen und Hintergrundbilder, die bis an die Kante laufen sollen, ziehen Sie über das Endformat hinaus. Beim Schneiden entstehen sonst weiße Blitzer an den Rändern. Wichtige Inhalte wie Schriftzüge rücken dagegen nach innen. Wie viel Beschnitt und welchen Sicherheitsabstand Ihr Hersteller erwartet, steht in seinem Datenblatt.

Vektordatei oder Pixelbild für das Logo auf der NFC-Karte?

Vektordateien und Pixelbilder verhalten sich beim Druck einer Karte im Scheckkartenformat unterschiedlich. Die Tabelle zeigt, worin sich beide Abgabeformen für ein Logo unterscheiden.

KriteriumVektordatei (PDF, AI, EPS)Pixelbild (JPG, PNG)
Größe ändernLinien und Rundungen bleiben scharf, egal ob Karte, Aufsteller oder PlakatAb einer bestimmten Vergrößerung werden Kanten unscharf und treppig
Schrift im LogoText lässt sich in Pfade umwandeln, dann fehlt im Druck keine SchriftartSchrift ist Teil des Bildes und franst bei kleiner Auflösung aus
FarbenCMYK-Werte lassen sich gezielt festlegen und mit der Hausfarbe abgleichenMeist RGB aus dem Web, Farben verschieben sich beim Druck sichtbar
Typische HerkunftOriginaldatei von Agentur oder Grafiker, oft im Markenhandbuch hinterlegtSchnell von der eigenen Website gespeichert, für Druck meist zu klein

Liegt nur ein kleines JPG vor, hilft kein Hochrechnen. Fehlende Bildpunkte lassen sich nicht nachträglich erzeugen. Dann ist es schneller, das Logo einmal sauber als Vektor nachbauen zu lassen.

Stört das Druckbild den NFC-Chip in der Bewertungskarte?

Metallisch wirkende Veredelungen auf der NFC-Karte können das Lesen stören. Der Chiphersteller NXP beschreibt den Grund: Metall in der Nähe der Antenne erzeugt im magnetischen Wechselfeld Wirbelströme. Deren Gegenfeld entzieht der Antenne Leistung und verstimmt sie.

Heikel sind deshalb vor allem diese Wünsche im Druckbild:

  • Heißfolienprägung in Gold oder Silber
  • Metallic- und Silberfarben über große Flächen
  • metallbedampfte Folien und Kaschierungen
  • Aufkleber mit Metallschicht, die später auf die Karte kommen

Die Antenne liegt im Kartenkörper und ist von außen nicht zu sehen. Eine Aussparung lässt sich deshalb nicht planen. Lassen Sie metallische Veredelungen im Zweifel ganz weg und fragen Sie vorher, welche Oberflächen der Hersteller für NFC-Karten freigibt. Das Druckbild und der Chipinhalt sind zwei getrennte Dinge: Welcher Speicher für einen Bewertungslink genügt, erklärt der Vergleich NTAG213 oder NTAG215.

Wie groß muss der Hinweistext auf der Bewertungskarte sein und was soll er sagen?

Setzen Sie den Hinweistext auf der Karte nicht kleiner als etwa 7 Punkt. Die Readability Guideline der Europäischen Kommission nennt für Arzneimittelverpackungen mindestens 7 Punkt Schriftgröße, eine x-Höhe von mindestens 1,4 mm und mindestens 3 mm Zeilenabstand. Der Anlass dort ist ein anderer. Als Untergrenze für kleine Flächen ist die Angabe gut brauchbar.

Dieselbe Leitlinie rät zu klaren Schriften ohne Schnörkel und zu ausreichendem Kontrast zwischen Text und Hintergrund. Ähnliche Zeichen wie i, l und 1 müssen unterscheidbar bleiben. Grauer Text auf dunklem Grund sieht edel aus und ist am Tisch kaum zu lesen.

Der Wortlaut sollte den Zwischenschritt abbilden. Apple beschreibt für das Lesen ohne App, dass der Nutzer eine Mitteilung erhält und sie antippt. Android wertet den Tag über das Tag-Dispatch-System aus; auf neueren Versionen erscheint eine Benachrichtigung, die der Nutzer ausdrücklich bestätigt. Ein Satz wie „Handy an die Karte halten und den Hinweis antippen“ trägt deshalb weiter als „Handy dranhalten“.

Bitten Sie auf der Karte um eine Bewertung, nicht um Sterne. Eine Aufforderung zu guten Bewertungen oder eine Gegenleistung gehören nicht auf das Druckbild. Formulierungsbeispiele für beide Kartenseiten stehen unter Welcher Text auf die Bewertungskarte gehört.

Welche Rechte müssen vor der Freigabe der Druckdaten geklärt sein?

Klären Sie vor der Freigabe, wem die Rechte an Logo, Fotos und Schriften gehören. Die IHK Region Stuttgart weist darauf hin, dass Bilder urheberrechtlich geschützt sind. Der Urheber bestimmt Umfang, Art und Ort der Nutzung. Eine Lizenz fürs Web deckt den Druck also nicht automatisch ab.

  • Logo von der Agentur: Deckt Ihr Nutzungsrecht auch Werbemittel im Druck ab?
  • Fotos aus einer Bilddatenbank: Gilt die Lizenz für gewerbliche Printprodukte?
  • Schriftarten: Erlaubt die Lizenz die Nutzung im Druck und das Einbetten in die PDF-Datei?
  • Fremde Marken und Logos: Es braucht eine Freigabe des Rechteinhabers, wie sie etwa die IHK Halle-Dessau für ihr Jubiläumsemblem erteilt.
  • Franchise oder Kette: Liegt die Freigabe der Zentrale für das Motiv vor?

Lassen Sie sich vor dem Druck eine Vorschau geben und prüfen Sie sie in Ruhe. Zwei Personen sollten Firmenname, Schreibweise, Telefonnummer und Hinweistext gegenlesen. Ein Tippfehler fällt bei fünf Karten kaum ins Gewicht, bei tausend schon. Dieser Text ordnet allgemein ein und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Kurz gefasst für die Druckdatei der NFC-Karte: Logo als Vektordatei, Bilder bei etwa 300 dpi, Farbraum mit der Druckerei abgestimmt, Abstand zur Kante, keine metallische Veredelung und geklärte Rechte vor der Freigabe.

Welche Pakete es gibt und wie eine fertig auf Ihr Google-Profil programmierte Karte aussieht, sehen Sie auf der Seite zur NFC-Bewertungskarte.

Quellen

Häufige Fragen

Reicht ein JPG von der Website als Druckdatei für das Logo?
Meist nicht, weil Website-Grafiken für den Bildschirm gerechnet sind und zu wenige Bildpunkte haben. Besser ist eine Vektordatei als PDF, AI oder EPS. Fehlende Pixel lassen sich nicht nachträglich erzeugen, Hochrechnen bringt also nichts.
Reichen 300 dpi für den Druck einer NFC-Karte?
300 dpi gelten als obere praxisübliche Auflösung für Bilder in Druckdaten. Die EUIPO lässt für eingereichte Bilddateien mindestens 96 und höchstens 300 dpi zu. Mehr Bildpunkte machen die Datei größer, das Druckergebnis aber nicht besser.
Darf ich Gold- oder Silberfolie auf die NFC-Karte drucken lassen?
Metallisch wirkende Schichten sind kritisch. Nach NXP erzeugt Metall nahe der Antenne Wirbelströme, deren Gegenfeld der Antenne Leistung entzieht und sie verstimmt. Fragen Sie vor der Bestellung, welche Veredelungen der Hersteller für NFC-Karten freigibt.
Muss ich den Bereich über dem NFC-Chip im Layout freihalten?
Für normale Druckmotive ist keine Aussparung nötig. Die Antenne liegt im Kartenkörper und ist von außen nicht sichtbar, eine gezielte Freistellung lässt sich deshalb gar nicht planen. Verzichten Sie stattdessen auf der ganzen Karte auf metallische Veredelungen.
Brauche ich für die Schriftart im Druck eine eigene Lizenz?
Prüfen Sie die Lizenzbedingungen der Schrift, bevor Sie die Datei freigeben. Nutzungsrechte sind nach Umfang, Art und Ort der Nutzung begrenzt, darauf weist die IHK Region Stuttgart für Bildwerke hin. Wandeln Sie Text im Zweifel in Pfade um und klären Sie die Lizenz für den Druck.
In welchen Mengen gibt es die Karten und wie läuft der Versand?
Es gibt feste Pakete von 5 bis 10.000 Karten, ab 0,99 € je Karte netto. Beim 5er-Paket kostet der Versand 4,90 €, ab dem 10er-Paket ist er kostenfrei. Versandt wird am selben Werktag oder innerhalb von 24 Stunden (werktags) aus Tirana mit Sendungsverfolgung, die Zustellung dauert in der Regel 3 bis 5 Werktage. Gegebenenfalls anfallende Umsatzsteuer, Einfuhrumsatzsteuer oder Zölle trägt der Käufer.

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