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Bewertungen löschen 03.10.2026 • 7 Min. Lesezeit

Von Trufy • Mit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft

Google-Bewertungskarte: Welcher Text auf Vorder- und Rückseite gehört

Kurz gesagt

Auf die Vorderseite einer Google-Bewertungskarte gehören der Name oder das Logo des Betriebs und ein kurzer, neutraler Satz — zum Beispiel „Wie war es bei uns? Ihre Bewertung bei Google hilft uns weiter.“ Auf die Rückseite kommt die Bedienung in ein bis zwei Sätzen: Handy oben an die Karte halten, Hinweis antippen, Bewertung schreiben. Mehr Text braucht eine Karte im Scheckkartenformat nicht. Was dagegen nichts darauf zu suchen hat: eine Vorgabe für fünf Sterne, ein Rabatt als Dank oder ein Satz, der nur zufriedene Gäste anspricht.

Was schreibt man auf eine Google-Bewertungskarte?

Auf eine Google-Bewertungskarte gehören drei Angaben: der Betriebsname, eine kurze Bitte um eine Bewertung und ein Satz zur Bedienung. Der Gast soll in zwei Sekunden erfassen, von wem die Karte stammt und was er tun soll. Jeder weitere Satz kostet Aufmerksamkeit. Eine Karte ist kein Flyer.

Die Bitte bleibt neutral formuliert. „Wie war es bei uns?“ oder „Ihre Bewertung bei Google hilft uns weiter“ sprechen jeden Gast an, auch den, der etwas zu kritisieren hat. Kundenbewertungen sind für 55 Prozent der Online-Shopper die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf (Bitkom Research, Oktober/November 2020). Glaubwürdig wirkt dabei ein gemischtes Bild, nicht eine Wand aus Lob.

Der Text auf der Bewertungskarte bleibt neutral: keine Sternevorgabe, keine Gegenleistung, keine Formulierung, die nur zufriedene Kunden anspricht. Die Karte führt zur Bewertungsseite. Was dort steht, entscheidet allein der Gast.

Vorderseite oder Rückseite: Was gehört auf welche Seite der Bewertungskarte?

Die Vorderseite macht die Karte erkennbar und lädt ein, die Rückseite erklärt die Bedienung. Wer beides mischt, bekommt zwei vollgeschriebene Seiten, die niemand liest.

KriteriumVorderseiteRückseite
AufgabeZeigt, von wem die Karte stammt, und lädt zur Bewertung einErklärt in einem Satz, wie der Gast auf die Bewertungsseite kommt
TextmengeEin Satz plus Name oder LogoEin bis zwei Sätze, gern als zwei nummerierte Schritte
BeispielwortlautWie war es bei uns? Ihre Bewertung bei Google hilft uns weiter.Handy oben an die Karte halten, Hinweis antippen, Bewertung schreiben.
Zweite SpracheBleibt deutsch, damit die Seite ruhig und lesbar wirktPlatz für die englische Fassung der Anleitung
Gehört nicht daraufSternevorgaben, Rabatte, GewinnspieleLange Werbetexte, Öffnungszeiten, Speisenhinweise

Diese Aufteilung hat einen praktischen Grund. Die Karte liegt meist mit der Vorderseite nach oben auf dem Tresen oder in der Rechnungsmappe. Der Gast sieht zuerst den Namen und den Einladungssatz. Erst wenn er die Karte in die Hand nimmt, braucht er die Anleitung — und findet sie auf der Rückseite.

Welcher Satz steht vorn auf der Bewertungskarte — und warum der Betriebsname dazugehört

Vorn auf die Bewertungskarte gehört ein einziger Satz, der zum Bewerten einlädt, dazu der Betriebsname oder das Logo. Der Name ist kein Schmuck. Er zeigt dem Gast, von wem die Karte stammt, bevor er sein Handy nähert.

  • „Wie war es bei uns? Ihre Bewertung bei Google hilft uns weiter.“
  • „Ihre Meinung zählt — bewerten Sie uns bei Google.“
  • „Zwei Minuten für Ihre Bewertung bei Google. Danke!“
  • „Sagen Sie anderen, wie es bei uns war — bei Google.“
  • Dazu gut lesbar: Betriebsname, bei Filialen auch der Standort

Erkennbarkeit ist inzwischen ein Vertrauensthema. Die Verbraucherzentrale warnt vor überklebten und gefälschten QR-Codes im öffentlichen Raum und rät Verbrauchern, nur Codes aus sicher seriöser Quelle zu verwenden. Eine Karte, die klar zu einem Betrieb gehört und vom Personal übergeben wird, ist für den Gast nachvollziehbarer als ein loser Aufkleber. Welche Gestaltungselemente sinnvoll sind, steht in unserem Beitrag zur Bewertungskarte mit eigenem Logo.

Was gehört auf die Rückseite der Google-Bewertungskarte?

Auf die Rückseite der Bewertungskarte gehört die Bedienung in zwei kurzen Schritten: „Handy oben an die Karte halten“ und „Hinweis antippen und Bewertung schreiben“. Mehr Anleitung braucht es nicht. 86 Prozent der Menschen ab 16 Jahren in Deutschland nutzen ein Smartphone (Bitkom Research, Februar 2026).

Die Geste kennen viele Gäste vom Bezahlen. 67 Prozent haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal mit Smartphone oder Smartwatch kontaktlos gezahlt, bei den über 65-Jährigen sind es 33 Prozent (Bitkom, Mai 2026). Bei älterem Publikum lohnt deshalb ein zusätzlicher Erklärsatz auf der Karte. Bei jungem Publikum reicht die Kurzfassung.

Ein Gerätehandbuch gehört nicht auf die Karte. Neuere iPhones lesen sie durch bloßes Anhalten, bei Android-Geräten muss NFC in den Einstellungen eingeschaltet sein. Die NFC-Bewertungskarte von Trufy funktioniert ausschließlich per NFC und trägt keinen QR-Code. Gästen mit einem Handy ohne NFC schickt der Betrieb den Bewertungslink einfach per Nachricht.

Welche Formulierungen gehören nicht auf eine Bewertungskarte?

Fünf Formulierungen gehören nicht auf eine Google-Bewertungskarte. Sie schaden entweder der Glaubwürdigkeit des Profils oder verstoßen gegen die Spielregeln für Bewertungen.

  • „Bitte bewerten Sie uns mit 5 Sternen“ — eine Sternevorgabe nimmt der Bewertung ihren Wert
  • „Rabatt für Ihre Bewertung“, Freigetränk oder Gewinnspiel als Dank
  • „Wenn Sie zufrieden waren, bewerten Sie uns“ — das spricht gezielt nur einen Teil der Kunden an
  • Ein fertiger Bewertungstext zum Abschreiben
  • Lange Erklär- oder Werbetexte, die vom einen Satz ablenken

Die Verbraucherzentrale nennt gesponserte Bewertungen — also Geld, Gratisprodukte oder Gutscheine für eine Rezension — ausdrücklich als Form der Manipulation. Als unglaubwürdig gelten dort außerdem auffällig viele Fünf-Sterne-Bewertungen in kurzer Zeit und übertriebenes Lob ohne konkrete Details. Was beim Thema Geschenke erlaubt ist, ordnet unser Beitrag Darf man für eine Google-Bewertung etwas schenken? ein. Das ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine Rechtsberatung.

Braucht die Bewertungskarte eine englische Rückseite?

Eine englische Fassung auf der Rückseite lohnt sich dort, wo regelmäßig internationale Gäste kommen — in Hotels, in Tourismusregionen, in Innenstadtlagen. 2025 stammten 16,8 Prozent aller Gäste in deutschen Beherbergungsbetrieben aus dem Ausland, das entspricht 83,8 Millionen Übernachtungen (Statistisches Bundesamt).

Praktisch heißt das: deutscher Einladungssatz auf der Vorderseite, Anleitung zweisprachig auf der Rückseite. So bleibt die Karte ruhig und die Schrift groß genug. Eine Handwerksfirma mit rein regionaler Kundschaft braucht keine zweite Sprache. Ob Englisch allein reicht, klärt der Beitrag Bewertungskarte auf Englisch.

Wie viel Text passt auf eine Karte im Scheckkartenformat?

Auf eine Karte im Scheckkartenformat von 85,5 × 54 mm passen pro Seite nur wenige Wörter, wenn sie aus einem Meter Entfernung lesbar bleiben sollen. Als Faustregel aus der Praxis: eine große Hauptzeile, eine kleinere Nebenzeile, sonst nichts. Alles, was darüber hinausgeht, drückt die Schrift kleiner — und kleine Schrift wird am Tresen nicht gelesen.

Zu Schriftgrößen, Wortzahl oder der Wirkung einzelner Formulierungen gibt es keine belastbaren Erhebungen. Die Angaben hier sind Praxisempfehlungen, keine Messwerte. Testen Sie den Entwurf, bevor Sie eine große Menge bestellen: Karte ausdrucken, auf den Tresen legen, eine unbeteiligte Person draufschauen lassen. Wenn sie in drei Sekunden sagen kann, was zu tun ist, stimmt der Text. Haben Sie daneben Bewertungen im Profil, die so nie entstanden sind, können Sie diese über das Kontaktformular kostenlos prüfen lassen.

Quellen

Häufige Fragen

Reicht „Bewerten Sie uns bei Google“ als Text auf der Karte?
Ja, dieser Satz erfüllt seinen Zweck. Besser wird die Karte mit dem Betriebsnamen auf der Vorderseite und einer kurzen Bedienanleitung auf der Rückseite. Der Gast weiß dann, von wem die Karte stammt und was er tun soll.
Darf ich auf der Bewertungskarte um fünf Sterne bitten?
Nein, eine Sternevorgabe gehört nicht auf die Karte. Formulieren Sie neutral, etwa „Wie war es bei uns?“. Die Verbraucherzentrale nennt auffällig viele Fünf-Sterne-Bewertungen in kurzer Zeit als Merkmal unglaubwürdiger Profile. Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.
Muss der Firmenname auf die Bewertungskarte?
Empfehlenswert ist es. Der Name oder das Logo zeigt dem Gast, von wem die Karte stammt, bevor er sein Handy nähert. Die Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten und überklebten QR-Codes im öffentlichen Raum — eine klar zugeordnete Karte wirkt nachvollziehbarer.
Was schreibe ich für Gäste, deren Handy kein NFC hat?
Auf die Karte selbst nichts. Fast alle aktuellen Smartphones haben NFC; 86 Prozent der Menschen ab 16 Jahren in Deutschland nutzen ein Smartphone (Bitkom Research, Februar 2026). Wer kein passendes Gerät hat, bekommt den Bewertungslink vom Betrieb auf anderem Weg, zum Beispiel per Nachricht.
Soll die Anleitung auf der Rückseite zweisprachig sein?
In Hotellerie und Tourismusregionen ja. 2025 kamen 16,8 Prozent aller Gäste in deutschen Beherbergungsbetrieben aus dem Ausland (Statistisches Bundesamt). Ein Betrieb mit rein regionaler Kundschaft braucht keine zweite Sprache und gewinnt dadurch Platz für größere Schrift.
Wie lang darf der Text auf der Karte sein?
So kurz wie möglich: vorn ein Satz, hinten ein bis zwei Sätze. Auf 85,5 × 54 mm bleibt sonst keine lesbare Schriftgröße übrig. Belastbare Erhebungen zu Wortzahl oder Schriftgröße gibt es nicht, das ist eine Praxisempfehlung.

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