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Bewertungen sammeln 27.09.2026 • 6 Min. Lesezeit

Von Trufy • Mit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft

Bewertungskarte ins Paket legen: Kunden nach dem Versand um eine Google-Bewertung bitten

Kurz gesagt

Eine Bewertungskarte im Paket ist eine kleine Karte, die Sie jeder Sendung beilegen. Der Kunde tippt sie beim Auspacken mit dem Handy an und landet direkt auf Ihrer Google-Bewertungsseite. Für Versandhändler ist das der Weg mit den wenigsten Hürden: keine E-Mail-Einwilligung, keine Weitergabe von Kundendaten an Dritte, kein Nachfassen. Diese Seite zeigt, was auf die Karte gehört, wohin sie im Karton liegt, welche Technik der Kunde braucht und wo die Grenze beim Bitten um Bewertungen verläuft.

Was bringt eine Bewertungskarte im Paket für Google-Bewertungen?

Eine Bewertungskarte im Paket erreicht den Kunden beim Auspacken — im besten Moment. Die Ware ist neu, der Eindruck frisch, das Handy meist in Reichweite. Eine E-Mail drei Tage später trifft dagegen auf einen vollen Posteingang.

Bewertungen entscheiden beim nächsten Käufer mit. Für 55 Prozent der Online-Shopper sind Kundenbewertungen die wichtigste Informationsquelle vor dem Kauf. Das ergab eine Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Bitkom im Oktober und November 2020 unter 1.103 Internetnutzerinnen und -nutzern ab 16 Jahren.

Onlinekauf ist Alltag. 2025 kauften 85 Prozent der Internetnutzenden in Deutschland online ein, der EU-Durchschnitt lag bei 78 Prozent. Die Zahlen stammen aus dem EU-Vergleich des Statistischen Bundesamts. Wer versendet, hat also viele Gelegenheiten für eine Karte — eine pro Sendung.

Bewertungskarte im Paket oder E-Mail nach dem Kauf — was ist der unkompliziertere Weg?

Die Karte im Paket wirft die Einwilligungsfrage nicht auf, die bei E-Mails entsteht. Die Wettbewerbszentrale hat Bewertungsaufforderungen per E-Mail ohne Einwilligung der Kundinnen und Kunden beanstandet. Beanstandet wurde außerdem die Weitergabe von Kundendaten an ein Bewertungsportal ohne tragfähige Grundlage. Die betroffenen Unternehmen haben diese Praxis eingestellt.

Bei der Karte bleibt alles im Karton. Sie geben keine Adresse und keine Mailadresse an Dritte weiter. Der Kunde sieht die Karte und entscheidet selbst, ob er sie benutzt. Nichts geschieht automatisch, nichts landet ungefragt in seinem Postfach.

Diese Einordnung ist allgemein gehalten und ersetzt keine Rechtsberatung. Für den eigenen Shop klärt das im Zweifel eine Fachperson.

Was gehört auf eine Bewertungskarte, die im Paket liegt?

Auf die Karte gehört sichtbar, von wem sie kommt und wohin sie führt. So erkennt der Kunde auf einen Blick, dass die Karte von Ihnen stammt.

  • Firmenname und Logo, so wie sie auf Rechnung und Paket stehen
  • Ein klarer Satz zum Ziel, zum Beispiel: „Ihre Bewertung bei Google“
  • Gestaltung im Look Ihres Shops — keine neutrale weiße Karte, die wie ein Fremdaufkleber wirkt
  • Ein kurzer Hinweis, wie es geht: Handy an die Karte halten (NFC)
  • Ein ruhiger Ton ohne Druck und ohne Wunschnote

Welche Angaben sich auf 85,5 × 54 Millimetern sinnvoll unterbringen lassen, zeigt die Seite zur Bewertungskarte mit eigenem Logo.

Wohin im Paket legen Sie die Bewertungskarte?

Die Bewertungskarte gehört obenauf, direkt sichtbar beim Öffnen des Kartons. Unter dem Füllmaterial oder ganz unten im Karton wandert sie oft ungelesen ins Altpapier. Die folgenden Plätze haben sich im Versand bewährt; es sind Empfehlungen, keine Vorschriften.

  • Obenauf, als Erstes sichtbar, wenn der Deckel aufgeht
  • Mit Lieferschein oder Rechnung zusammen, aber nicht darunter versteckt
  • Bei mehreren Artikeln beim Hauptprodukt, nicht bei der Zugabe
  • Nicht zwischen Prospekten und Beilagen — dort geht sie unter
  • Bei Retourenscheinen getrennt halten, damit beides auseinandergehalten wird

Eine Karte je Sendung reicht. Mehrere Karten wirken wie Werbematerial und senken die Aufmerksamkeit für jede einzelne.

NFC oder QR-Code für die Bewertung aus dem Paket — was nutzen Kunden eher?

Beide Wege haben ihren Platz, und fast jedes aktuelle Smartphone kann beides. NFC steht für Nahfeldkommunikation: Der Kunde hält das Handy an die Karte, ein kleiner Chip überträgt den Link. Bei Android-Geräten suchen die Handys nach NFC-Tags, sobald der Bildschirm entsperrt ist und NFC nicht abgeschaltet wurde. Auf dem iPhone lesen Modelle ab dem iPhone XS die Karte ohne App.

Für einen Bewertungslink reicht ein einfacher Chip. Der in Karten verbreitete NTAG 213 von NXP bietet 144 Byte Nutzerspeicher — genug für eine Adresse, mehr braucht die Karte nicht.

Scannen ist für viele Menschen Routine. 40 Prozent rufen beim Lebensmitteleinkauf bereits Produktinformationen per Barcode oder QR-Code mit dem Smartphone ab, weitere 44 Prozent können es sich vorstellen. Die Zahlen stammen aus einer Bitkom-Befragung von 1.004 Personen ab 16 Jahren im Frühjahr 2025. Welcher Weg im eigenen Betrieb mehr Bewertungen bringt, vergleicht die Seite NFC-Karte oder QR-Code.

Darf ein Rabattgutschein für die Bewertung mit ins Paket?

Nein — eine Gegenleistung für eine Bewertung gehört nicht ins Paket. Die Wettbewerbszentrale sieht in Gutscheinen, Rabatten, Gewinnspielen und ähnlichen Vorteilen eine Beeinflussung des Bewertungsinhalts. Verbraucher gehen davon aus, dass Bewertende kein Entgelt erhalten haben. Wer trotzdem belohnt, verschafft sich zudem einen unlauteren Vorteil gegenüber Betrieben, die sich daran halten.

Die Karte selbst darf also bitten, aber nichts versprechen. Mehr dazu steht auf der Seite Darf man für eine Google-Bewertung etwas schenken?

Legen Sie die Karte in jede Sendung, nicht nur in die von Kunden, die zufrieden wirken. Eine Auswahl nach erwarteter Stimmung verzerrt das Bild und verstößt gegen die Spielregeln für Bewertungen.

Was passiert, wenn über die Bewertungskarte auch schlechte Bewertungen kommen?

Die Karte führt zur Bewertungsseite — den Text schreibt der Kunde. Das ist der Preis für echte Bewertungen und zugleich ihr Wert. Eine Wand aus lauter Fünf-Sterne-Texten ohne jede Kritik wirkt auf Leser unglaubhaft. Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt genau das als Warnzeichen für gekaufte Bewertungen: durchgehend fünf Sterne, überschwängliche kurze Texte, ähnliche Formulierungen.

Auf Kritik antworten Sie sachlich, kurz und ohne Rechtfertigung. Nennen Sie, was Sie ändern, und bedanken Sie sich für den Hinweis. Wie sich das Risiko realistisch einordnen lässt, zeigt die Seite Bringt eine Bewertungskarte auch schlechte Bewertungen ein?

Wenn Sie Karten für Ihre Sendungen brauchen: Die NFC-Google-Bewertungskarte von Trufy wird vor dem Versand auf Ihr Google-Profil programmiert; sie funktioniert per NFC, einen QR-Code hat sie nicht.

Quellen

Häufige Fragen

Darf ich Versandkunden überhaupt um eine Google-Bewertung bitten?
Ja, eine sachliche Bitte ist üblich und erlaubt. Entscheidend ist, dass Sie keine Gegenleistung anbieten und keine Note vorgeben. Legen Sie die Karte allen Kunden bei, nicht nur ausgewählten.
Braucht der Kunde eine App, um die Karte zu nutzen?
Nein. Android-Handys suchen nach NFC-Tags, sobald der Bildschirm entsperrt ist und NFC aktiviert bleibt. iPhones ab dem iPhone XS lesen die Karte ebenfalls ohne App.
Was kostet eine Bewertungskarte für den Versand?
Bei Trufy kostet die NFC-Google-Bewertungskarte 9,90 € pro Stück bei 1 bis 10 Karten, 8,90 € ab 11 Karten, 7,90 € ab 21, 6,90 € ab 50 und 5,90 € ab 100 Karten. Ab 10 Karten ist der Versand kostenfrei, darunter kostet er 6,19 €.
Was steht auf dem Chip der Karte?
Auf dem Chip steht nur eine Adresse, die zur Bewertungsseite Ihres Google-Profils führt. Ein in Karten verbreiteter NTAG 213 bietet dafür 144 Byte Speicher.
Wie viele Karten brauche ich für meinen Shop?
Rechnen Sie mit einer Karte je versendetem Paket. Bestellen Sie einen Vorrat für mehrere Wochen, dann liegt nie eine Sendung ohne Karte im Regal. Die Mengenstaffel gilt jeweils für die ganze Bestellung.

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